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Aktuelle Themen

Auf der B 467-alt gilt bald Tempo 40

Mittwoch, 08.07.2020 (Zitat aus der Schwäbischen Zeitung vom 8. Juli 2020)

Auf der B 467-alt zwischen Tettnang und Kressbronn gilt demnächst Tempo 40. Das teilt das Landratsamt mit. Diese Maßnahme betrifft den Streckenabschnitt Reutenen und Gießenbrücke. Damit reagiert die Straßenverkehrsbehörde nach eigener Aussage auf die sich widersprechenden Wünsche der Stadt Tettnang auf Einrichtung einer Fahrradstraße beziehungsweise der Gemeinde Kressbronn auf Anordnung von Tempo 50 auf der Gemeindeverbindungsstraße.

Alle Details sind in dem Artikel der Schwäbischen Zeitung vom 8. Juli beschrieben.

Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde steht an

Sonntag, 05.07.2020 (Eingereichter Leserbrief an die Schwäbische Zeitung)
Von Martin Heidrich, Mitglied der Aktionsgruppe

Nun steht wohl in Bezug auf die Fahrradstraße demnächst eine finale Entscheidung an. 
Nach all den Diskussionen ist doch erstaunlich, dass sich ausgerechnet die Gegner der Fahrradstraße als volksvertretende Mehrheit wahrnehmen und mit Ihren Stellungnahmen zeigen, dass sie nicht verstanden haben, worum es hier eigentlich geht. Wenn hier die Ablehnung des Kressbronner Gemeinderates als „basisnahe Politik“, gestaltet mit einem „fairen demokratischen Prozess“ bezeichnet wird, dann werden zunächst mal die existierenden Mehrheitsverhältnisse ignoriert.
Aber eigentlich ist das alles unwichtig, auch wenn letztlich eine klare Mehrheit für die Fahrradstraße ist. Denn bei einer solchen Entscheidung geht es um den Schutz eines Teiles unserer Gesellschaft, und das ist Aufgabe des Sozialstaates. Oder möchten CDU und BWV in Zukunft auch gerne über die Einrichtung von Rollstuhlrampen „basisdemokratisch“ abstimmen lassen?
Vielleicht könnten Tettnang und Kressbronn ja einen Volksentscheid über die Horizonterweiterung von CDU und BWV durchführen. Dabei würde man abstimmen, ob man den Parteimitgliedern mal für 1 Jahr den Autoführerschein entziehen sollte, um in Erfahrungsaustausch mit den SchülerInnen zu kommen, die von vorneherein keine Fahrerlaubnis besitzen. Vielleicht würden dann ganz neue Meinungen entstehen…“basisdemokratisch“.
Nun liegt die Entscheidung über die Sicherheit unserer Kinder bei der Verkehrsbehörde, die sich hoffentlich nach objektiven Kriterien einer ausgewogenen Verkehrsführung richten wird.

Kressbronner Gemeinderäte stimmen gegen Fahrradstraße

Mittwoch, 24.06.2020 (Zitat aus der Schwäbischen Zeitung vom 26. Juni 2020)
Abgelehnt: Wie es jetzt weiter geht

Der Tettnanger Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, das Gremium in Kressbronn dagegen.
Was in der Sitzung am Mittwoch zu der Frage führte, ob die Stadt Tettnang auf ihrem, etwa 2,3
Kilometer langen Teil der Strecke trotzdem eine Fahrradstraße einrichten kann. „Ich halte eine etappenweise Ausweisung für sehr unwahrscheinlich“, sagte Bürgermeister Enzensperger. Die Antwort
der Verkehrsbehörde des Bodenseekreises lässt Raum für Interpretationen.
Aus dem Landratsamt heißt es auf SZ-Anfrage:
„Das muss im Detail geprüft werden, wenn die konkreten Anträge und Wünsche der Gemeinden auf dem Tisch liegen. Hier gilt es dann eine sinnvolle, genehmigungsfähige und möglichst konsensfähige Lösung zu finden.“

Die Abstimmung in Kressbronn ging wie folgt aus: Gegen den Antrag stimmten die Fraktionen
von BWV und CDU mit Ausnahme von Hermann Wieland, der dafür war. Grüne, SPD, GUBB und Bürgermeister Daniel Enzensperger sprachen sich für eine Fahrradstraße aus.

Fahrradaktion in Kressbronn

Samstag, 20.06.2020

Die Aktionsgruppe „Sichere B 467-alt“ lädt herzlich zu einer Fahrradaktion ein.

Nachdem der Tettnanger Gemeinderat bereits mit großer Mehrheit für eine Fahrradstraße auf der B467-alt mit Tempo 30 (und PKW’s an Werktagen frei) gestimmt hat, ist nun der Kressbronner Gemeinderat eingeladen, diese Entscheidung in ihrer Sitzung am Mittwoch, 24.06. zu unterstützen.
Die Aktionsgruppe sammelt bis dahin in Kressbronn Stimmen dafür mit Unterschriftenlisten und der Onlinepetition „KRESSBRONNER*INNEN FÜR EINE FAHRRADSTRASSE IM TETTNANGER WALD“ und möchte diese am SAMSTAG 20.06.2020 UM 11 UHR VOR DEM RATHAUS an Bürgermeister Enzensperger übergeben.
Alle sind herzlich eingeladen, mit ihren Fahrrädern vor dem Rathaus dabei zu sein und die Aktion zu unterstützen.

Jugendliche im Einsatz für Fahrradstraße

Donnerstag, 27.2.2020

Diana Rübekeil und Ben Heidrich übergeben an Kressbronns Bürgermeister Daniel Enzensperger eine Liste mit 647 Unterschriften zur Unterstützung und Einrichtung einer Fahrradstraße auf der B 467 alt.  
Der ausführliche Bericht dazu in der Schwäbischen Zeitung vom 2.3. ist hier in der Rubrik „Presse“ zu finden.

Die Aktionsgruppe lädt in diesem Zusammenhang alle Interessierten zum Info-Abend am 12. März um 19:30 Uhr im Hotel-Restaurant „Kapelle“ in Kressbronn ein.

Gemeinderat Tettnang hat abgestimmt

Donnerstag, 6.2.2020

Der Tettnanger Gemeinderat hat bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Tettnanger Rathaus am Mittwochabend  mit 14 zu 6 Stimmen für unseren Antrag gestimmt. 2 Räte haben sich enthalten. Vor der Abstimmung  gab es unter den Gemeinderäten intensive Diskussionen zum Pro und Contra.

Zwei Wochen zuvor, am 21.1., hatte bereits der Ortschaftsrat Langnau/Laimnau mit 7 zu 3 Stimmen dafür gestimmt.

Da ca. 200 Meter  des unteren Teils der B467 alt auf Kressbronner Gemarkung liegen, ist jetzt noch die Zustimmung der Kressbronner Gemeinderäte erforderlich.  Erst wenn auch diese erfolgt ist, kann es an die Umsetzung gehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Allen, die uns bisher unterstützt haben. Gleichzeitig bitten wir alle Kressbronner Bürgerinnen und Bürger, die sichere Verbindung vom Bodensee nach Tettnang auf der alten Bundesstraße 467 zu befürworten.

Unser Ziel:

Eine sichere Verbindung vom Argental und vom Bodensee nach Tettnang …
… für radfahrende Schüler*, Pendler und Freizeitradler, Mopeds und Motorroller …
… deshalb Einrichtung einer Fahrradstraße auf der B467 alt

(*) Auf dieser Website wird – um die Textlänge knapp zu halten – keine geschlechtsspezifische Ansprache verwendet. Sie richtet sich an Leserinnen und Leser.

Warum?

  • Weil hier viele Autos und LKWs viel zu schnell unterwegs sind und mit riskanten Überholmanövern die Zweiradfahrer gefährden.
  • Weil es auf dieser Route keine andere sichere Strecke für Radfahrer und Mopeds gibt.
  • Weil selbst die Ausweisung von „Tempo 50“ zu keiner spürbaren Reduzierung des Autoverkehrs führen würde (derzeit rund 3000 KFZ pro Tag).
  • Weil direkt daneben die ausschliesslich für den KFZ-Verkehr gebaute B467 neu verläuft.
  • Weil das der einzige gefährliche Abschnitt auf der wichtigen Radverkehrsachse Ravensburg – Bregenz ist.
  • Weil die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dieser Strecke auch Bestandteil des „Radverkehrskonzepts Bodenseekreis“ ist, das 2016 vom Kreistag verabschiedet wurde.
  • Weil rücksichtsvolle PKW-Fahrer diese Straße weiterhin nutzen könnten.
  • Weil attraktive Radwege dazu führen, dass mehr Rad gefahren wird – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
  • Weil der Radverkehr auch durch die stetig steigende Zahl von E-Bikes bzw. Pedelecs von Jahr zu Jahr weiter zunimmt.
  • Weil Radfahren auch auf der B467 alt Spaß machen soll.
  • Weil wir alle für die maximale Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer verantwortlich sind.

Unser Vorschlag:

Was ist eine Fahrradstraße?

  • Radler haben auf Fahrradstraßen Vorrang. So dürfen sie zum Beispiel nebeneinander fahren. Allerdings gilt auch dort das Rechtsfahrgebot.

  • Fahrradstraßen sind eigentlich für Kraftfahrzeuge gesperrt.

  • Aber Autos, Motorräder, Traktoren und Busse dürfen dort auch fahren, wenn ein Zusatzschild dies erlaubt.

  • Möchte ein Autofahrer überholen, muss er innerorts mindestens 1,5 Meter und außerorts mindestens 2,0 Meter seitlichen Abstand zu den Radfahrern halten (wie auf allen anderen Straßen auch).

  • Auf der Fahrradstraße gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
    Daran müssen sich alle Fahrzeuge halten, also Fahrräder ebenso wie Autos.

Generell gilt für alle StVO § 1

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.